09.12.2019
FREIE WÄHLER Hahnbach gehen geschlossen in die Kommunalwahl

Werner Wendl einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert Ein starkes Team, mit Werner Wendl als Listenführer und Bürgermeisterkandidaten, konnten die FREIEN WÄHLER Hahnbach für die kommende Gemeinderatswahl am 15.3.2020 bei der Nominierungsversammlung in der Gaststätte Frohnberg aufstellen.

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER in Hahnbach konnte viele neue Gesichter in den Reihen der FREIEN WÄHLER begrüßen, die als Kandidaten, aber auch zur anstehenden Wahlwerbung für die sachpolitischen Themen der FREIEN WÄHLER werben wollen
Außerdem zeigte sich der Vorsitzende Schinhammer erfreut, dass er den stellv. Landesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER Bayern und frisch nominierten Landratskandidaten der FREIEN WÄHLER Amberg-Sulzbach , Hans Martin Grötsch, als Ehrengast begrüßen darf.
Anschließend übergab er das Wort an den Fraktionsvorsitzenden Werner Wendl, der die Gelegenheit nutzte sich der Versammlung vorzustellen.
Der 59jährige Kaufmann, der seit 24 Jahren als Zusteller der Deutschen Post beschäftigt und bekannt ist, stellt sein Engagement nicht nur in den Dienst der Politik, sondern auch schon lange dem Vereinsleben. „Als Vorstand des Schützenvereins Edelsweiss Süss und meiner Funktion als Kassier der Angelfreunde Süss-Irlbach bin ich Führungsarbeit und eine solide Finanz- und Haushaltsführung gewohnt“. Selbstbewusst fügte Wendl an „Ein verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen ist für mich kein Fremdwort“.
Werner Wendl wurde einstimmig als Bürgermeisterkandidat und Listenführer mit Bewerbern aus der gesamten Marktgemeinde Hahnbach nominiert.
„In Irlbach, Schalkenthan, Ursulapoppenricht, Mausdorf, sowie Süss und Hahnbach sind wir vertreten“ teilte BGM-Kandidat Wendl den Versammlungsteilnehmern mit. „Mit dieser ausgewogenen Liste können wir erhobenen Hauptes in die Wahlwerbung gehen“, so der Bürgermeisterkandidat.
„Motivierte Kandidaten, bestehend aus erfahrenen Bewerbern sowie junge und engagierte Nachwuchskräfte, welche auch größtenteils Ehrenamtlich tätig sind, möchten für die FREIEN WÄHLER ihre Kompetenzen in die verschiedenen Sachgebiete einbringen.“ Resümierte der Vorsitzende Markus Schinhammer.
Als politische Schwerpunkte nannten die FREIEN WÄHLER den Erhalt der guten kommunalen Infrastruktur, Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie die Suche nach Investoren, die in ein altersgerechtes Wohnen im Gemeindegebiet Hahnbach investieren und somit auch erst möglich machen.
Dieser Punkt liegt den FREIEN WÄHLERN sehr am Herzen, da dies im Gemeindegebiet aktuell nicht in ausreichender Form vorhanden und möglich ist. Der demographische Wandel werde dies aber in absehbarer Zukunft zu einem zentralen Thema werden lassen und daher gilt es frühzeitig Lösungsansätze und Konzepte dafür zu entwickeln.
Ebenso wichtig ist der Schutz und Erweiterung des bestehenden Wasserschutzgebiets; erhöhte Nitratwerte im Grundwasser sind mittlerweile keine Ausnahme mehr.
„Wir wollen die Bürger in die Entscheidungen der Kommunalpolitik einbinden und für Transparenz im Rathaus sorgen“ ergänzte der Bürgermeisterkandidat Wendl.

Der stellv. Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Bayern und Landratskandidat der FREIEN WÄHLER Amberg-Sulzbach bedankte sich für die Einladung und schloss dabei besonders die Kandidatinnen und Kandidaten mit ein und wünschte allen viel Erfolg für die bevorstehende Zeit der Wahlwerbung.
„Wieder einmal zeigte es sich, dass die FREIEN WÄHLER nicht poltern wollen, sondern sachpolitische Inhalte in den Vordergrund stellen, dies hat mich bei den Vorstellungen und den damit verbunden sachpolitischen Diskussionen der Kandidatinnen und Kandidaten sowie des Bürgermeisterkandidaten Werner Wendl, sehr beeindruckt“, führte Grötsch an.
Er dankte den Hahnbachern auch, dass sie mit Dr. Silke Schinhammer, den Bürgermeisterkandidaten Werner Wendl sowie den Vorsitzenden Markus Schinhammer die Kreistagliste der FREIEN WÄHLER unterstützen und mit viel Sachkompetenz bereichern.
In seinen Worten hob er die bürgernahe und sachorientierte Politik frei von Ideologischen Zwängen der FREIEN WÄHLER hervor.
Außerdem ging Grötsch auf die Regierungserklärung des stellvertretenden Ministerpräsidenten von Bayern sowie Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger ein. Beim Ausbau der erneuerbaren ist vor allem bei der Windkraft wichtig, die Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt zu stellen. Die Kritik an Aiwanger kann sein Parteivize Grötsch nicht verstehen, denn bei den Forderungen konnte er keinerlei praxisorientierten Vorschläge erkennen, „So erreiche man nie die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien bei den Bürgern und der Wirtschaft, sondern würde eine konsequente Ablehnung erzielen“. Bei der Bürgerbeteiligung sollte man sich nicht scheuen, zu Bürgerentscheiden auch den Kompromiss mit den direkt Betroffenen in unmittelbarer Nähe zu suchen und z.B. eine Abschaltung des Windrads von 22:00Uhr bis 06:00Uhr in Betracht zu ziehen. „Ich persönlich bin auch ein klarer Gegner der 10H-Regelung, aber die Verantwortlichen sollten im Landtag bei der anstehenden Evaluierung von 10H eine Kompromisslösung von 5H und einer Bürgerbeteiligung sowie finanziellen Wertschöpfung vor Ort für Kommunen und Bürger auf den Weg bringen“.
Abschließend sprach Vorsitzender Markus Schinhammer den nominierten Kandidaten seinen Dank für das bisherige Engagement aus und stellte eine weitere geschlossene Teamarbeit für die bevorstehenden Monate in den Mittelpunkt.