Die FREIEN WÄHLER hoch hinaus – besonders die an das System der Allianz Arena in München angepasste Dachkonstruktion mit ihren acht Luftkissen beeindruckte die Kreistagsfraktion bei ihrer Stippvisite an der Walter-Höllerer-Realschule in Sulzbach-Rosenberg
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02.10.2020
„Wir bekommen einen Neubauzustand“

FREIE WÄHLER-Kreistagsfraktion besucht Walter-Höllerer-Realschule in Sulzbach-Rosenberg

Amberg-Sulzbach.  „Glückliche Fügung“ sind aktuell die zwei Lieblingsworte des Rektors der Sulzbach-Rosenberger Realschule Martin Zimmermann. Seit er die Leitung der Schule vor gut einem Jahr übernommen hat, ist er im Zweitberuf Bauleiter, wie er bei einem Besuch der FREIEN WÄHLER Kreistagsfraktion in der aktuellen Sanierungsphase der Schule nicht müde wurde zu betonen. So viel vorneweg, der hemdsärmelige Rektor kam bei den FREIEN WÄHLERN gut an. Auch die bis dato investierten und bewilligten 22 Millionen scheinen für sinnvollen Unterricht gut ausgegeben.

Fraktionssprecher Peter Dotzler dankte dem Schulleiter für seine Bereitschaft den Fraktionsmitgliedern die zur Zeit größte Baustelle des Landkreises Amberg-Sulzbach zu präsentieren, deren Gesamtkosten sich nach der Sanierung des Altbaus und dem Neubau der Dreifachturnhalle dann auf ca. 30 Mio. € belaufen werden.

Vom Dach bis zum Keller lies Schulleiter Zimmermann bei der gut dreistündigen Besichtigung der Freien Wählern der Walter-Höllerer-Realschule keinen Raum aus um den Kreisräten den aktuellen Sanierungszustand zu präsentieren. „Man kann so oder so sanieren“, lautete sein Credo, aber die aktuell in Containern beschulten 604 Schülerinnen und Schüler und ihre 53 Lehrkräfte bekommen nach der Fertigstellung in jedem Fall einen Neubauzustand.

Auch wenn die „gute, alte Kreide, das Medium ist, das am Längsten gehalten hat“, so Schulleiter Zimmermann, beeindruckte die FREIE WÄHLER-Fraktion die zukünftige Medienausstattung. Jedes der Klassenzimmer erhält ein maßgeschneidertes Schienensystem zur Arbeit mit White Boards. Korktafeln finden natürlich auch noch Anwendung, denn da waren sich Rektor und Kreisräte einig, bei aller Medienkompetenz haben grundlegende pädagogische Lerninhalte nach wie vor oberste Priorität. Der Kreisrat und stellv. Landesvorsitzende FREIE WÄHLER Bayern, Hans Martin Grötsch,  zeigte sich von der Vielfalt begeistert: „Ein Mix ist in vielen politischen Themenfeldern ein erfolgreicher Lösungsansatz; umso mehr freut es mich, in welcher Vielfalt es hier im Bereich der eingesetzten Medien umgesetzt wird“. Außerdem ergänzt Grötsch: „Für das nächste Treffen mit  Kultusminister Piazolo nehme ich mit, dass die ‚Kreide‘ selbst bei den jungen Lehrern noch nicht ausgedient hat; außerdem werde ich ihn in den Landkreis Amberg-Sulzbach einladen“.

Jede Etage in einer anderen Grundfarbe erhält vier Elemente mit Lernlandschaften und jedes Klassenzimmer wird mit 28 Sitz- und Pultmöglichkeiten, natürlich nach ökologisch, wartungsfreundlichen und ergonomischen Gesichtspunkten, ausgestattet. Um sinnvollen Unterricht halten zu können“, so Schulleiter Zimmermann, sei dies unabdingbar. Für die Schüler ist diese Sanierung ein absoluter Mehrgewinn, davon waren Rektor und Kreisräte nach der beeindruckenden Besichtigung überzeugt. Schon jetzt versprachen die FREIEN WÄHLER bei der Bauphase der bereits bewilligten Dreifachturnhalle der Schule wieder vorbeizukommen. Rektor Zimmermann gab aber auch den Räten Hausaufgaben mit auf den Weg. Die desaströsen Verhältnisse in den Schulbussen bereiten nicht nur ihm, sondern auch den Eltern berechtigte Sorgen. Wenn Busse ausgestattet für 40 Schüler mit 80 Schüler besetzt werden, dann ist das nicht länger hinzunehmen. FREIE WÄHLER Kreisvorsitzender Albert Geitner, der auch Verbandsrat im Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach ist, versprach schnellstens das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Fraktionssprecher Peter Dotzler forderte im Zusammenhang mit den lückenhaften und überfüllten Busverbindungen und in Hinblick auf den Klimaschutz, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und das Busangebot bzw. den ÖPNV grundsätzlich und strukturell im Raum Amberg-Sulzbach zu verbessern.

Nach der aktuellen Kostenfortschreibung vom 13.06.2019 belaufen sich die Gesamtkosten auf 28,4 Mio €.

Darin enthalten sind:
- Sanierung Schule Altbau ca. 13,9 Mio. €
- Containerprovisorium ca. 1,2 Mio. €
- Neubau Dreifach-Sporthalle ca. 6,7 Mio. €
- Außenanlagen mit Sportanlagen ca. 1,9 Mio. €
- Gemeinsame Nebenkosten ca. 20% ca. 4,7 Mio €

--> Hierfür können Fördermittel in Höhe von 11,425 Mio. € erwartet werden.

Fertigstellung der Schule im Frühjahr 2021. Anschließend folgt der Neubau der Sporthalle bis Winter 2022/2023!